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Ambisonics Tools 

Vom britischen Mathematiker Michael Gerzon in den 1970er Jahren entwickelt, handelte es sich bei Ambisonics ursprünglich um eine besondere Übertragungstechnik, bei der mit einem Soundfield Microphone erstellte mehrkanalige Aufnahmen über ein Lautsprechersystem räumlich wiedergegeben werden. Mit einem geeigneten Encodierverfahren kann das B-Format genannte Übertragungsformat auch künstlich hergestellt werden und man kann virtuelle Schalquellen im Raum positionieren.

Die am ICST entwickelten MaxMSP-Externals ermöglichen die En- und Decodierung einer beliebigen Anzahl Schallquellen auf eine beliebige Anzahl Lautsprecher in Ambisonics bis zu fünften Ordnung. Mit einer graphischen Schnittstelle kann die Position der Quellen in Echtzeit manipuliert und Bewegungen im Raum algorithmisch gesteuert werden.

Publikationen:

Ambisonics Equivalent Panning
Martin Neukom und Jan Schacher in: Proceedings of the International Computer Music Conference ICMC, Kopenhagen, August 2007.

 

Raumklang mit Ambisonics in Max/MSP
Philippe Kocher am Symposium "Musik im Raum" in Karlsruhe, Juni 2007.

 

Ambisonics Spatialization Tools for Max/MSP
Jan Schacher und Philippe Kocher in: Proceedings of the International Computer Music Conference ICMC, New Orleans, November 2006.