Studiengänge

Master of Arts in elektroakustischer Komposition 

Der Schwerpunkt Elektroakustische Komposition auf Masterstufe wird im Rahmen der Vertiefung Komposition und Musiktheorie am Departement Musik der ZHdK angeboten.

 

Im Schwerpunkt Elektroakustische Komposition werden Fragen musikalischer Gestaltung mit elektroakustischen und instrumentalen Mitteln thematisiert und spezifische Kenntnisse über Synthese, Transformation und Steuerung von Klang im Kontext von Musik für Tonträger, Live-Elektronik, Interaktion, Performance, Improvisation und Klangkunst vermittelt. Fragen der Aufführungspraxis wie Klangprojektion und Klangregie sowie der computerunterstützten Komposition und der Verbindung mit anderen Künsten gehören ebenso zum Kernbereich des Schwerpunktes wie die Gestaltung und Realisierung von eigenständigen Projekten.

 

In gemeinsamen Veranstaltungen, Projekten und Kursen werden Erfahrungen mit Studierenden anderer Vertiefungen (Instrumentalkomposition; Komposition für Film, Theater und Medien; Musiktheorie) ausgetauscht.

 

Darüber hinaus stehen den Studierenden Kurse und Veranstaltungen aller Bereiche der ZHdK offen.

 

Zielsetzung: Der Master-Studiengang bietet die Möglichkeit, die eigene ästhetische Position und Sprache zu vertiefen und sich in den gewählten Vertiefungsrichtungen und Schwerpunkten konkret auf eine berufliche Zukunft vorzubereiten. Gefragt sind eine hohe Präzision in der Aufgabenstellung und eine ebenso hohe Präzision in der künstlerischen Formulierung ihrer Lösung. Es wird besonderes Gewicht auf eine praxisorientierte interdisziplinäre Ausbildung gelegt.

Curriculum:

  • Hauptfach Elektroakustische Komposition (90', kann semesterweise auch auf zwei Dozierende aufgeteilt werden)
  • Instrumentales/vokales Hauptfach (40')
  • Analyse elektroakustischer Musik
  • Wahrnehmungsschulung
  • Digitale Klangsynthese: Grundlagen der digitalen Klangsynthese und Klangverarbeitung: Additive und subtraktive Synthese, Modulationstechniken, Filter, Granularsynthese, usw.
  • Computerunterstützte Komposition: Formalisieren von kompositorischen Ideen. Algorithmische Formulierung und Programmierung struktureller Prozesse und ihre Umsetzung in Notenschrift, Midi-Dateien oder Klangsyntheseparameter.
  • Aufführungspraxis
  • New Interfaces for Musical Expression

Individuelles Profil: Ergänzende oder vertiefende Tätigkeiten, Kurse oder transdisziplinäre Projekte.

Anmeldung:

Eingabe eines Dossiers, bestehend aus eigenen Arbeiten, Partituren, Aufnahmen, Schriften, etc. mit beiliegendem Lebenslauf und Motivationsschreiben.

Zulassungsprüfung:

Die Prüfung besteht aus den folgenden Teilen:

a) Präsentation: Die Kandidierenden präsentieren ihre Arbeit anhand des eingereichten Dossiers, Dauer 20 Minuten; max. die Hälfte davon gemeinsames Hören von Aufnahmen, die andere Hälfte Erläuterung.

b) Analyse (60 Minuten Vorbereitungszeit) mit dem Ziel, das Musikdenken im vorgelegten Werk zu verbalisieren, Dauer 10 Minuten

c) Einstufungstest (kann erlassen werden) zur Klärung der Einstufung: technische Fähigkeiten(Fragen zu Programmen, Systemtheorie und Studiotechnik, Dauer: 15 Minuten), musikalische Fähigkeiten (Gehör und Tonsatz [Notation, Intervalle, Akkorde, Melodien nachsingen und Rhythmen darstellen, Harmonien hören und verstehen], Dauer: 15 Minuten)

d) Besprechung der Jury und Feedback

 

Dauer: 130 Minuten, davon 60 Minuten Vorbereitungszeit

Abschluss:

Master of Arts (MA) der Zürcher Hochschule der Künste.

Auskunft:

Martin Neukom, Leiter Studiengang Elektroakustische Komposition

martin.neukom[AT]zhdk.ch