Über das ICST 

Das Institute for Computer Music and Sound Technology besteht aus einer Gruppe von MitarbeiterInnen mit unterschiedlichen Schwerpunkten: Mathematik, Ingenieurwissenschaften, auditive Wahrnehmung, Informatik, Tontechnik, Generative Kunst, Medienkunst, Musikwissenschaft, Musiktheorie, Performance und Komposition. Daraus entstehen Projekte, die das Verhältnis zwischen Technologie und musikalischer Praxis in kritischer Auseinandersetzung mit der Tradition zeitgenössischer und elektroakustischer Musik hinterfragen und mit Methoden der Wissenschaft und der künstlerischen Forschung untersuchen.

 

Aktuelle Projekte des ICST befassen sich mit digitaler Klangerzeugung, generativer Kunst, haptischer Interaktion, augmented instruments, musical gesture, Sonifikation, Notation und Beschreibung von Spatialisierung, dreidimensionaler Aufnahme- und Wiedergabetechniken sowie Aufführungspraxis elektroakustischer Musik.

 

Die Ergebnisse werden in Form von Software, Hardware, Publikationen, Beiträgen zu Konferenzen, Symposien und Festivals als auch durch die Realisierung von Kompositionen und künstlerischen Projekten präsentiert. Internationale Beachtung hat das ICST durch die Entwicklung von tools für die praktische Anwendung der Surround-Technologie Ambisonics erhalten.

 

Das ICST ist in die Studienrichtung Elektroakustische Komposition der Zürcher Hochschule der Künste eingebunden.

 

Neben Forschung und Lehre bilden Kreation (regelmässige Kompositionsaufenthalte), Vermittlung (Gespräche, Konzerte, Veranstaltungen) und die öffentlich zugängliche Dokumentation (ICST-Mediathek und ICST-Archive) wichtige Bestandteile der Aktivitäten und der Struktur des ICST.